Arkadiusz Jadczyk

Prof. Dr. habil. Arkadiusz Jadczyk ist theoretischer Physiker, der von den fundamentalen Problemen der Quantenphysik, bezogen auf die Philosophie der Wissenschaft, den Theorien des Wissens, der Bewusstheit und des Geistes fasziniert ist. In der Vergangenheit arbeitete er an algebraischen Methoden der Quantentheorie, differentialgeometrischen Methoden der Feldtheorie, Theorien der Gravitation, Kaluza-Klein Theorien über verdeckte Dimensionen und supersymmetrischer, nicht-kommutativer Geometrie. Der interessierte Leser kann sich seinen Lebenslauf und seine Publikationsliste ansehen.

Im Jahr 1990 entscheid Ark: „Genug ist genug“ — er wollte dem folgen, was ihn schon immer am meisten faszinierte: esoterischere und schwierigere Ideen; und zwar diejenigen, die verlangen, über die Grenzen der etablierten Physik hinauszugehen. Ark schrieb:

Ich glaube, dass Mathematik und Physik unsere besten Werkzeuge sind, das Unbekannte zu erobern.

Ich sage nicht, dass sie „die einzigen Werkzeuge“ sind. Ich sage, dass es die „besten“ sind, die wir kennen.

Wir sollten darauf abzielen, das ‚Unaussprechliche‘ in ‚Aussprechliches‘ zu verwandeln, und in weiterer Folge das Aussprechliche in Logik und Mathematik.

Als nächstes müssen wir die ‚reale Welt‘ um uns herum neu formen und erweitern. Ich glaube, dass dies unser Los ist. Von diesem Los davonzulaufen wäre Schwäche. Von der Wirklichkeit davonzulaufen macht nur dann Sinn, wenn es im Endeffekt der Wissenschaft Fortschritt bringt. ‚Fortschritt‘ verstehe ich hier in seiner gewöhnlichen, natürlichen Bedeutung: Fortschritt im Verständnis, Fortschritt in der Theorie, Fortschritt in der Technologie. Ich bin mir der gefährlichen Aspekte jeglichen Fortschritts bewusst, jedoch haben wir keine andere Wahl.

Wir müssen alles unternehmen, um unsere Welt neu zu formen, und wir müssen noch viel mehr versuchen, die Gefahren eines amoklaufenden Fortschritts zu vermeiden…

Folglich dürfen wir in unseren Anstrengungen, die nächsten und übernächsten Schritte zu machen, nicht nachlassen. Gleichzeitig dürfen wir nicht aufhören uns ständig anzustrengen, um noch besser zu verstehen: Warum sind wir hier?

Und dann müssen wir dieses Wissen in die Alltagssprache übersetzen, in der wir zu unseren Kindern sprechen.

Offizielle Webseite von Arkadiusz Jadczyk: arkadiusz-jadczyk.org